Die richtige Anzuchterde für deine Aussaat

Written by Ernte-Admin

Samen sollten stets in nährstoffarme, gut durchlässige Erde gesät werden. So werden Sie dazu animiert, ein gesundes und weitflächiges Wurzelsystem auszubilden. Es gibt im Fachhandel extra dafür hochwertige Anzuchterde zu kaufen. Meist geht diese sehr ins Geld, aber wie immer muss man nicht darauf zurückgreifen.

Welche Erde kann für die Anzucht verwendet werden?

Auch an billige Diskounter-Erde oder Erde aus dem Garten kann für die Aussaat verwendet werden, solange sie nicht gedüngt ist. Nährstoffarm muss die Erde, wie oben erwähnt, in jedem Fall sein. Auch Kräuter-Erde erfüllt zum Beispiel diesen Zweck.
Erde, dich nicht direkt als Anzucht- oder Aussaaterde ausgepriesen ist solltest du sterilisieren. Andernfalls riskierst du, Schädlinge oder Krankheiten einzuschleppen. Das Sterilisieren deiner Erde ist ein einfacher Prozess, für den wir auch eine Anleitung vorbereitet haben. Du solltest diesen Schritt auf keinen Fall auslassen! Nichts ist im Garten-Frühjahr schlimmer, als deine frisch gewachsenen Sämlinge an gierige Schädlinge zu verlieren.

Anzucht-Erde sterilisiert und vorbereitet

Um zu vermeiden, dass deine Samen austrocknen oder (im anderen Extrem) verrotten solltest du darauf achten, dass deine Anzucht-Erde Wasser zwar gut speichert, aber auf nicht komplett nass bleibt, nachdem du gegossen hast. Die Wasserspeicherkraft der Anzuchterde kann man zum Beispiel mit Kokosfasern erhöhen. Sand wiederum erhöht die Durchlässigkeit, hilft also dem Wasser, schneller abzufließen.

Abgesehen vom eigenen Garten gibt es noch andere Wege an kostenlose und gute Erde heranzukommen. Einige Wege haben wir dir zusammengesucht

Bevor die Aussaat beginnt

Bevor du mit der Aussaat beginnst, solltest du deine Anzuchterde gut anfeuchten. Wenn du die Erde zusammendrückst, sollte sie ihre Form behalten aber nicht tropfen. Der so entstandene Erdeklumpen sollte gleichzeitig leicht zu zerbröseln sein.
Die feuchte Erde wird nun mit leichtem Druck in die Anzuchtgefäße gefüllt. Achte darauf, dass überschüssiges Wasser immer gut abfließen kann. Im Zweifelsfall solltest du lieber ein paar Löcher mehr im Blumentopf haben, als Staunässe zu riskieren. Dann kann es losgehen!

Weitere Tipps zu Aussaat findest du zum Beispiel in unseren Artikeln: „Die 8 besten Aussaat-Tipps“, „Wie man Samen zum Keimen bringt“ oder „Die frühe Aussaat im Zimmer“.

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